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Ich:
Abenteuerlich. Beständig. Etwas Bayerisch.

Dort, wo ich herkomme, sagt man mir, ich spräche nicht mehr so wie früher.
Dort, wo ich jetzt wohne, falle ich durch meine Sprache auf.

Seit ich von der Schleswig-Holsteinischen Ostseeküste ins südlichste Bayern gezogen bin, ist Kommunikation Abenteuer und zentrales Element meines Lebens.
Anderen zuhören, Geschichten erzählen, Verständnis schaffen, das ist mein Ding.

Meine eigene Biografie hat dazu beigetragen. Mit achtzehn Jahren machte ich mich auf, um den Bergen nahe zu sein und in Salzburg Soziologie und Politikwissenschaft zu studieren.
Bad Reichenhall ist mein Zuhause geworden. In einem Haus mit Garten, Mann und zwei Katzen, die auf meinem Schreibtisch und manchmal auch auf meiner Nase herum tanzen.
Kiel ist meine Heimat geblieben. Mit Möwengeschrei und dem Duft nach Meer. Moin moin.

Ich habe viele Ecken und Winkel der Welt gesehen: war in Neuseeland, Norwegen, Schweden, Amerika, Marokko und Kuba. In der russischen Barentsregion habe ich zwei Monate am Aufbau einer Tourismusregion mitgeholfen.

Aber immer wieder zieht es mich zurück in die bayerischen Alpen. Es geht nicht ohne!

 

Was wäre wenn?

Was ich machen würde, wenn ich nicht schreiben würde? Filme drehen, das wäre mein Traum.

Was ich mache, wenn ich nicht schreibe?  Mountainbiken, Skitouren gehen, säen und ernten, natürlich lesen.

Wie mein Leben aussehen würde, wenn ich in Kiel geblieben wäre? Ich würde mich nach den Bergen sehnen.

Wen ich gerne treffen würde, wenn er nicht schon verstorben wäre? Mein Urgroßvater Carl Deubach. Das muss ein richtiges Schlitzohr gewesen sein.

Was ich meine Katzen fragen würde, wenn sie sprechen könnten? Wo sie diesen süßen kleinen Kater aufgerissen haben.

Was ich schreiben würde, wenn ich auf eine einsame Insel verbannt wäre? Briefe.